Jahresrückblick 2024

82 Einsätze haben die Aktiven der Feuerwehr Altenkreith im Jahr 2024 bewältigt. Verkehrsunfälle, Brände, manchmal auch Fehlalarme. Hier gibt es einen Rückblick auf die einschneidendsten Einsätze im zurückliegenden Jahr.

Zum ersten Einsatz des Jahres 2024 rief die Sirene am Abend des 10. Januar zum Gerätehaus. Die Brandmeldeanlage einer Firma im Industriegebiet Oberkreith hatte angeschlagen. Wie sich herausstellte, lief Salzsäure aus einem Behältnis aus, was einen Großeinsatz an Kräften von Feuerwehr und BRK zur Folge hatte. Nur vier Tage später heulten die Sirenen in der Rodinger Umgebung erneut. Diesmal wurden wir zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die B85 Richtung Neubäu am See alarmiert. Am Unfallort angekommen, bestätigte sich die Lage zum Glück nicht, da sich der BMW-Fahrer selbstständig aus seinem Fahrzeug befreien konnte. Durch unseren VSA sowie die Feuerwehr Neubäu wurde eine Verkehrsabsicherung eingerichtet sowie die Unfallstelle gereinigt und der Brandschutz sichergestellt.

Am 11. März wurden wir nach einem Verkehrsunfall zur Verkehrsabsicherung auf der B85 Höhe Mitterdorf nachalarmiert.

Am Abend des 23. April wurden wir zusammen mit den Wehren aus Neubäu am See und Walderbach nach Neubäu am See alarmiert. Gemeldet war ein Kaminbrand in einem Einfamilienhaus. Ein Eingreifen der Feuerwehr war jedoch nicht nötig. Nur zwei Tage später ging es mit dem Alarmstichwort ABC/ÖL auf Gewässer zu einem Verkehrsunfall mit auslaufendem Öl auf die Staatsstraße Cha 23. Ein Auto kam von der Straße ab und landete im Graben. Zudem verlor der Wagen Öl, welches in das angrenzende Gewässer gelangte. Vor Ort unterstützten wir die örtlich zuständige Feuerwehr Fronau und stellten die Verkehrsabsicherung.

Am frühen Morgen des 7. Mai ging es mit unserem VSA und 56/1 als Zugfahrzeug in Richtung Nittenau. Auf der B16 Höhe Steinbruch Nittenau kollidierten zwei Lastwagen. An der Abfahrt Walderbach/Neubäu am See richteten wir eine Verkehrsabsicherung ein. Da sich der Einsatz länger zog, wurden wir nach etwa dreieinhalb Stunden von der Straßenmeisterei abgelöst.

Mitte Mai ging es für uns mit dem Schlauchwagenzug Roding und dem Alarmstichwort B4 nach Michelsneukirchen. In einem Holzverarbeitendem Betrieb war ein Feuer ausgebrochen, die Rauchsäule war bereits auf Anfahrt zu sehen. Mit Hilfe unseres V-LKW konnten in kurzer Zeit etwa 700 Meter B-Schlauch von einem Gewässer zur Unglücksstelle verlegt werden. Diese Leitung speiste die Drehleiter der Feuerwehr Cham. Nach rund drei Stunden konnten wir die Einsatzstelle verlassen. Nur drei Tage später ging es gemäß Alarmstichwort THL1/VU mit PKW auf die B85 Neubäu am See Richtung Altenkreith. Ein Auto war alleinbeteiligt von der Straße abgekommen. Es wurde eine Verkehrsabsicherung eingerichtet.

Ein einsatzreicher Monat begann am 9. Juni mit einem Verkehrsunfall am Altenkreither Kreisverkehr. Vor Ort konnte ein Auto, das die Kreisverkehrfläche überquert hatte, festgestellt werden. Es wurde der Verkehr geregelt und die auslaufenden Betriebsstoffe gebunden. Am 13. Juni ging es vormittags ins Industriegebiet Oberkreith. Bei Bauarbeiten wurde eine Gasleitung beschädigt. Nur wenige Stunden später ging es zu einem VU – eCall ohne Spracherwiderung nach Mitterdorf. Vor Ort war kein Eingreifen unsererseits notwendig. Eine Woche später fing das Heck eines Autos wegen eines Technischen Defekts Feuer. Noch vor unserem Eintreffen konnten Autofahrer den Brand löschen. Dadurch wurde Schlimmeres verhindert. Der letzte Einsatz im Juni rief uns am frühen Abend des 25. Juni auf die B16 Höhe Nassen. Ein Motorradfahrer prallte in ein entgegenkommendes Fahrzeug und wurde schwer verletzt. 

Anfang Juli ging es für uns abermals auf die B16. Bei einem Lastwagen waren die Bremsen überhitzt. Am 7. Juli wurden wir zweimal gemäß Alarmstichwort B4 alarmiert.  Der erste Alarm führte uns ins Industriegebiet Altenkreith. Vor Ort waren zwei im Freien lagernde Elektrobatterien in Brand geraten. Beim zweiten Alarm war ein Eingreifen unserer Kräfte nicht nötig. Am 9. August löste die Gefahrenstoffmeldeanlage eines Gastronomiebetriebes in Neubäu am See aus. Ein Atemschutztrupp unserer Wehr nahm mehrere Messungen vor, jedoch konnte kein Ergebnis festgestellt werden. Nach sintflutartigen Regenfällen im Stadtgebiet Roding waren wir an einem Sonntag Mitte August an einigen Einsatzstellen im Ortsgebiet tätig. Anfang September ging es zusammen mit den Kräften aus Mitterdorf zu einer längeren Ölspur, die sich von der B16 Höhe Nassen bis in den Ortskern von Mitterkreith erstreckte. Neben einem weiteren Verkehrsunfall, bei dem unser Eingreifen nicht nötig war, sowie einem Keller unter Wasser wurden wir am 20. September kurz nach Übungsende der Brandschutzwoche einem Verkehrsunfall auf die B16 alarmiert. Vor Ort waren ein Motorrad und ein Auto kollidiert. Der Aufprall war derart heftig, dass beide Fahrzeuge Feuer fingen. Nachdem das Feuer abgelöscht und die Unfallstelle gereinigt war, konnte man nach etwa zwei Stunden wieder zum Gerätehaus einrücken.

Zum Jahresende wurde es wieder etwas ruhiger für unsere Aktiven. Neben einer aufgelaufenen Brandmeldeanlage, zwei Verkehrsunfällen sowie einer Unterstützung für den Rettungsdienst ging es am 3. November nach Postfelden bei Rettenbach. Eine Werkstatt stand in Flammen. Mit Unterstützung des Schlauchwagenzuges Roding wurde eine längere Schlauchleitung aufgebaut. Nach drei weiteren BMA-Alarmen, einem Verkehrsunfall in Neubäu am See sowie einem Brand in Roding ging das Jahr 2024 zu Ende.

Wir bedanken uns bei allen Führungskräften und Feuerwehren, der Polizei, dem Rettungsdienst, dem THW sowie allen weiteren Organisationen, die mit uns im Jahr 2024 im Einsatz waren, für die gute wie kameradschaftliche Zusammenarbeit und wünschen allen einen guten Start ins Jahr 2025.